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Meine Ausrüstung

KameraOlympus OM-D E-M10 Mark II
ObjektiveM.Zuiko 7-14 mm f1:2.8 Pro
M.Zuiko 25 mm f1:1.8
M.Zuiko 40-150 mm f1:2.8 Pro
Thingyfy Pinhole Pro und Pinhole Pro S
SpeicherkartenSamsung EVO Plus SDXC
Sandisk Ultra SDXC
ZubehörKameragriff ECG-3 für große Patschehändchen
Handgelenkschlaufe
Kameragurt Peak Design Slide Lite
Kabelfernbedienung
StativSIRUI T-005X Traveler Ultralight mit Stativkopf C-10S
RucksackLowepro Flipside 300 AW II
TascheBillingham 335 mit Zusatztasche Avea5
Billingham L2 mit Schulterpolster SP40

Den ersten Kontakt mit einer Kamera hatte ich mit der guten alten Polaroid-Sofortbildkamera. Deren herrliche Art und Weise, fertige Fotos einer Zunge gleich aus ihrem Schlund auszuwerfen, war schon irgendwie etwas ganz besonderes.

Den ersten Kontakt mit einer richtigen Kamera hatte ich an dann meinem achtzehnten Geburtstag. Damals bekam ich eine Olympus EM 101 PowerFocus geschenkt. Eine doch ziemlich schlechte Kamera, wie ich inzwischen recherchiert habe, die weder Fisch noch Fleisch war. Mit einem kleinen Drehrädchen konnte man fokussieren, ein Elektromotor übernahm dann die Arbeit. Autofokus gab es nicht, und auch keinen manuellen Modus. Dieser wurde erst durch einen Adapter möglich, den ich aber nicht besaß. Ich wusste nicht einmal, dass es einen gab. Ich hatte ein einziges Objektiv, obwohl der Wechsel der Linsen durchaus möglich war.

Es folgte ein Rückschritt. Eine kleine Olympus Kompaktkamera kam ins Haus, ohne wechselbare Objektive und natürlich auch ohne die Möglichkeit, ganz bewusst Einfluss auf die Aufnahmen nehmen zu können. Dieses kleine Ding vererbte ich dann irgendwann an meine Eltern und wechselte erneut, blieb aber weiterhin im Olympus-Kosmos beheimatet.

Eine PEN E-P1 sollte es sein. Klein und handlich und damit perfekt für die Reise und mit dem Kit-Objektiv 14-42 mm war die Kleine ideal für Schnappschüsse aller Art. Leider war gerade der nicht vorhandene optische Sucher ein Problem, denn das kleine Display, welches als Ersatz für diesen diente, war nicht wirklich entspiegelt und so war die ideale Urlaubsknipse im Sommer kaum zu gebrauchen. Wozu also eine Urlaubskamera mit sich herum tragen, welche nur bei bewölktem Himmel einigermaßen brauchbar ist? Ja natürlich, es gab einen Aufsteck-Sucher. Dies war meiner Ansicht nach aber nur eine Notlösung und nicht besonders praktikabel.

Ging also auf Dauer irgendwie gar nicht, die E-P1. So kaufte ich dann im September 2016 eine Kamera, die ich auch heute noch nutze und innig liebe: Die Olympus OM-D E-M10 Mark II. Sie bietet mir alle Möglichkeiten, mich kreativ auszutoben, und ist dennoch handlich und leicht genug, um sie immer dabei zu haben.

Die beste Kamera ist die, die man gerne dabei hat.

Nach und nach beschäftigte ich mich mehr und intensiver mit den Möglichkeiten, die mir meine aktuelle Oly bietet. Und ich lernte die Objektive der Pro-Serie von Olympus schätzen. Ich begann zwar mit dem Kit-Obkjektiv 14-42 mm, welches beim Kauf der Kamera zum Set gehörte, verkaufte dies aber recht schnell und stieg auf eine Festbrennweite um. Ich mag Festbrennweiten. Das Zoomen mit den Füßen macht mir einfach Spaß. Deshalb gönnte ich mir das M.Zuiko 25 mm f1:1.8 aus der Premium-Reihe. Ein wunderschönes Objektiv, welches ebenso wunderschöne Fotos zu zaubern vermag.

Ergänzt wurde die kleine Festbrennweite dann im Spätsommer 2017 durch ein gebraucht erworbenes Weitwinkel-Objektiv: M.Zuiko 7-14 mm f1:2.8 Pro. Während eines Kurzurlaubs in Rom machte ich erste Erfahrungen mit der Optik und wusste schnell, dass ich die richtige Wahl getroffen hatte. Die Haptik ist mir sehr wichtig, ich möchte etwas Robustes in der Hand halten. Das gute Gefühl haben, mich jederzeit auf die Ausrüstung verlassen zu können und sie nicht über Gebühr schonen zu müssen. Diese Sicherheit gibt mir die Pro-Serie.

Ein Panasonic-Teleobjektiv wurde aus eben diesem Grund übrigens genauso spontan wieder verkauft, wie es gekauft wurde. Die Bilder, die ich damit machte, waren nicht wirklich sehr scharf und das Objektiv fühlte sich auch nicht gut an. Eine Weile kam ich gut ohne Telebrennweite aus.

Makrofotografie, dachte ich, das hört sich doch alles spannend an! Einblicke in verborgene Welten. Sich selbst ganz klein fühlen und die Welt um uns herum aus einem neuen Blickwinkel kennenlernen. Ich kaufte über eine private Anzeige in einem Fotografie-Forum ein M.Zuiko 60 mm f1:2.8 Makro. Ich behielt es nur ein paar Monate und machte nur eine Handvoll Testfotos damit. Ich habe gelernt, dass Makrofotografie dem Fotografen extrem viel Geduld und Vorbereitung abverlangt. Man kann einer Hummel ja nicht Zeichen geben oder sprachlich mitteilen, auf welcher Blüte sie sich niederlassen soll, weil sich gerade diese Blüte im Fokus der Kamera befindet. Hummelisch spreche ich leider nicht.

So wurde das Makro-Objektiv versteigert und legte mit dem Erlös den finanziellen Grundstein für ein Teleobjektiv aus der teuren, aber sehr guten Pro-Serie. Denn sie fehlte eben doch, die Telebrennweite, das wurde mir im Spätsommer 2018 während eines USA-Urlaubs so richtig klar. Wie gerne hätte ich weiter entfernte Tiere, Menschen, Landschaften und Situationen im Bild festgehalten. Schnell stieß ich mit meiner Ausrüstung da jedoch an meine Grenzen. Ich hielt die Augen offen, denn meine Erfahrungen mit gebrauchten Objektiven waren bisher immer bestens. Oft konnte ich absolut neuwertige Optiken zu einem sehr guten Preis ergattern. Und schneller als gedacht wurde ich auch bei der Telebrennweite fündig. Ende 2018 ersteigerte ich ein M.Zuiko 40-150 mm f1:2.8 Pro in ebenfalls bestem Zustand, welches ich derzeit noch näher kennenlerne. Ich bin mir jedoch sicher, ich werde diesen Klotz ebenfalls lieben lernen.

Und für den Spaß gesellt sich dann noch jeweils eine Pinhole Pro und eine Pinhole Pro S von Thingyfy dazu. Kleine Linsen ohne Glas (sind das dann überhaupt Linsen?), welche aus der E-M10 eine Lochkamera machen. Das ist nicht unbedingt professionelle Fotografie, macht aber Spaß. Und Spaß ist wichtig!